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INSIDE NZ (DE)

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Neuseeland MUST-DO: Der Mueller Hut Hike 

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Alle Bilder sind mit dem Samsung Galaxy Note 8 entstanden und in Adobe Lightroom mit eigenen Presets bearbeitet.

Majestätisch, schneebedeckt und alles überragend, so zeigt sich Neuseelands höchster Berg Aoraki/Mount Cook an diesem klaren Morgen. Es ist war eine kalte und windige Nacht, die wir im Zelt unweit der Hütte verbracht haben und trotzdem – diese Aussicht entschädigt einfach für alles. Finde in diesem Blog heraus, ob dieses kleine Abenteuer auch etwas für dich ist und an was du alles denken solltest, wenn du diese Wanderung startest! 

Packliste

Es ist früher Nachmittag, als wir am Parkplatz am Fuße der Berge inmitten des Aoraki/Mt Cook Nationalparkes ankommen. Wir gehen noch einmal die Packliste durch und checken unsere Rucksäcke. Neben meinem #GalaxyNote8 nehmen wir folgende Dinge mit auf den Berg:

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  • bequemer Rucksack mit viel Stauraum, z.B. Osprey Stratos 35 und Osprey Atmos 65

  • Warmer, leichter Schlafsack (Haglöfs Lupus -8) und kleines Kissen
  • Zelt (Aufpumpbares Heimplanet Fistral)

  • Iso-Matten, Decke aus dem Flugzeug, falls der Boden zu kalt ist

  • Wechselshirts, warme Hose, Pullover, windfeste Jacke

  • Sonnenbrille, Handschuhe, Mütze

  • Powerbank, Ersatzkabel, Stirnlampe

  • kleiner Gaskocher, faltbarer Kochtopf, Teebeutel

  • Verpflegung und Wasser (jeweils 1.5l pro Person, kann an der Hütte aufgefüllt werden)

  • Sonnencreme, Zahnbürste 

Die Wanderung

Dann geht es auch schon los. Nach einem kurzen ebenen Stück durchs Gebüsch beginnt schon der anstrengendste Teil des Hikes: fast 2000 Treppenstufen liegen vor uns – gut die Hälfte der 1000 Höhenmeter bis zur Mueller Hut. Der Hike ist insgesamt in den Sommermonaten leicht bis mittelschwer, abhängig von der eigenen Kondition. Im Winter jedoch wird die Route schnell zu einer Herausforderung, bei der man auf jeden Fall ein gutes Maß an Bergsteigerfahrung mitbringen sollte: Laufen auf Eis und Schnee mit Eisaxt und Spikes, Routen finden, Lawinentransponder nutzen etc. In beiden Fällen ist es dringend notwendig, sich vorher beim DOC im Visitor Center über die Witterungsbedingungen zu informieren

 Sealy Tarns auf halber Strecke zur Mueller Hut. 

Sealy Tarns auf halber Strecke zur Mueller Hut. 

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Mit jedem Schritt jedoch wird die Aussicht besser und nach ca. anderthalb Stunden reinem Treppensteigen erreichen wir die erste Ebene: die Sealy Tarns, zwei kleine Seen, die zum Verschnaufen und Genießen einladen. Danach wird es wieder steiler, es gibt keinen wirklichen Weg mehr – über Stock und Stein, später nur noch Stein, geht es geradezu den Berg hinauf. Kleinere Schneefelder kühlen uns schnell herunter, denn man kommt doch ordentlich ins Schwitzen. Auf den letzten 500 Metern überwindet man nur noch wenige Höhenmeter und bahnt sich seinen Weg durch den Schnee um die Bergkuppe bis hin zur lang ersehnten Hütte. Ungefähr 3 Stunden sollte man für diesen Hike einplanen. 

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Wir suchen uns einen windgeschützten Ort zum Zeltaufschlagen und finden nach kurzer Zeit auch einen flachen Platz, der von Vorgängern bereits mit einer Steinwand zum Windschutz versehen worden war. Trotz des unglaublichen Sturmes steht unser Zelt schnell und wir können uns darauf konzentrieren, weshalb wir hergekommen sind: #GalaxyNote8 raus, Fotos machen. 

In luftiger Höhe

Die Nacht war stürmisch, wenngleich auch weniger windig als noch am Tage. Das schwierigste ist es, den warmen Schlafsack zu verlassen und draußen den Topf mit Schnee für den Tee zu füllen. Sobald man aber sieht, an welch unglaublichen Ort man gerade aufgewacht ist, möchte man jedoch keine Minute länger im Zelt bleiben. Wer etwas mehr Komfort haben und weniger mit auf den Berg schleppen möchte, kann sich auch einen Schlafpatz in der Mueller Hut buchen – hier gilt es rechtzeitig zu buchen, denn mitunter sind die Plätze zur Hauptsaison im Sommer bereits Monate im Vorfeld ausgebucht. 

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Kostenpunkt für die Übernachtung

  • in Mueller Hut: NZD 36 (ca. 21 EUR)

  • im eigenen Zelt im Umkreis von 200 Meter von der Mueller Hut: NZD 15 (ca 9 EUR). Man darf die Facilities der Hut mitnutzen.

  • im eigenen Zelt außerhalb des 200 Meter Radius der Mueller Hut: kostenlos 

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Der Weg nach unten dauert nur knapp 2 Stunden. Wer Knieprobleme hat, sollte auf jeden Fall vorsorgen, denn es sind selbstverständlich die selben 2000 Treppenstufen nach unten, die man hochgewandert ist. Alles in allem ein mittelmäßig anstrengender Hike mit fantastischen Aussichten unzähligen Fotomotiven auf dem Weg! Meiner Meinung nach ein Must-Do in Neuseeland. 

Schreibe am besten einen Kommentar, wenn du noch weitere Fragen hast! Feedback ist herzlich willkommen. 

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Samsung Deutschland #DoWhatYouCant. 

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